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Michael-Rebhan-Medaille

Die Preisträger

 

Der Suhler Carneval Club verleiht

Herrn Peter Kuhn

für sein langjähriges erfolgreiches Wirken zur Wahrung und Pflege der Traditionen des Karnevals in seiner ursprünglichen Form, der gereimten Büttenrede,
die Michael-Rebhan-Medaille.


Peter Kuhn trat erstmals 1991 für die Fastnachtsgesellschaft „Schwarze Elf“ Schweinfurt in das Licht der karnevalistischen Öffentlichkeit. Seitdem stand er in den verschiedensten Rollen in der Bütt.
Deutschlandweit bekannt wurde er durch seine alljährliche Mitwirkung in der Kultsendung des Bayerischen Rundfunks „Fastnacht in Franken“.

Peter Kuhn ist ein Meister der geschliffenen Reimkunst in Versform, die er so beherrscht wie kaum ein anderer deutscher Büttenredner. Er redet frei und immer gereimt.
Ein Büttenredner der alten Schule - vom Scheitel bis zur Sohle: kritisch, politisch, doppeldeutig, pointiert, geistreich oder mit einem Wort „niveauvoll“ – wie dereinst Michael Rebhan.

Er ist einer der wenigen Vertreter seiner Zunft, die das Niveau seiner Rede über den heute nur zu oft üblichen Hau-Drauf-Klamauk stellen.
Fernab von der inzwischen alltäglich gewordenen karnevalistischen Comedy-Szene, die mehr und mehr zu reinen Tanzveranstaltungen mutiert, lässt er sich von den Wortspielereien eines Loriot oder Heinz Ehrhardt inspirieren.

Peter Kuhn plädiert dafür, dass das Wort, also die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Problemen der heutigen Zeit in der Büttenrede, das Herzstück einer Prunksitzung bleiben muss. Er sieht den Karneval als Plattform für gesellschaftskritische Spiegelungen und nicht als reines „Humba-Täterä“-Event - genauso wie wir vom SCC.

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